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New Work

Workation: Die Brainbirds on tour

11.04.2022 von Theresa Klauda - 3 Minuten Lesezeit

Work-a-tion – bitte was?

5 Trainer:innen, 5 Brainbirds, ein Ziel: am wunderschönen Schliersee Inspiration finden und den Themenbereich New Work abstecken. Klingt flott, und tatsächlich hatte das Event auch seine Stolpersteine.

Arbeit und Urlaub – wie geht das zusammen? Auf LinkedIn zelebriert als DAS New-Work-Ding, das Teams nach langen Remote-Phasen wieder zusammenführt, erfährt das Konzept heute eine Renaissance. Doch ist eine Workation sinnvoll und wenn ja, wie geht man sie an?

Vorbereitung ist die halbe Miete

Bevor Du das erste Doodle rumschickst, stehen Fragen im Raum: Was ist das große Ziel? Womit möchte ich am Ende rausgehen? Und wie kriege ich meinen Chef und mein Team auf den gleichen Dampfer?

Für uns stand zum Jahreswechsel ein großes Thema an: Was bedeutet New Work im Brainbirds-Kontext und welche Seminare und Inhalte können wir unseren Kund:innen an die Hand geben, um sie für die Zukunft fit zu machen? Verstärkt um fünf Expert:innen aus unserem Trainerpool, bleiben uns zwei Tage, um Antworten zu finden. Entsprechend halten wir vier Gruppensitzungen – zwei zum Brainstormen und zwei zum Ausarbeiten von konkreten Inhalten. Diese rahmen Energizer und kurze Retro-Sessions, mit welchen wir uns energetisch einstimmen und den Fortschritt feiern. Wichtig ist, mit konkreten Arbeitsaufträgen zu arbeiten und die Materialien bereits vor der Session bereitzuhaben. Das macht das Ganze effektiv und man hängt sich nicht an Kleinigkeiten auf. Wenn doch – einfach kurz raus, Alpen gucken, und dann wieder weiter. Morgenyoga, Mittagessen, Spaziergänge und Apéro waren natürlich auch fest eingeplant. Sonst käme ja die “-cation” zu kurz.

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It’s a digital world – geht das auch hybrid?

Zwei unserer Trainer:innen im Home-Office in München konnten wir mithilfe von externer Kamera, XXL Fernseher und starker Internetverbindung in unseren Raum mitnehmen (extra Tipp: kenne die Stornierungsoptionen und frage vor Buchung nach der Stärke der Internetverbindung).

Sind nicht alle körperlich präsent, braucht es eine ordentliche Portion Rücksicht mit begleitenden Kommunikationsregeln. Niemand hört gerne chaotischen Diskussionen zu, deshalb stellen wir am Anfang im Plenum Do’s und Dont’s für die Kollaboration und das Miteinander in und um die Sessions auf. Außerdem lassen sich mit unserem Lieblingstool Miro auch digital Post-its kleben und Bilder malen – das vereinfacht gleichzeitig die Dokumentation der Ergebnisse. Wir resümieren: es klappt!

Was lernen wir draus?

Zugegeben: es war intensiv. Nicht alles lief optimal, ABER: Wir haben 86 Module und 14 Lernpakete rund um New Work entwickelt. Ein unerwartetes Ergebnis, auf das wir mächtig stolz sind. Noch wichtiger war aber die Erkenntnis, dass dieses Format für uns funktioniert und uns nach zwei Jahren Pandemie näher zueinander gebracht hat. Ob es die Diskussion über New Work, die passende Spotify-Playlist oder das optimale Verhältnis von Aperol zu Sekt ist – so menschlich wird es auf Zoom nicht. Und das macht diese Verbindung von Freizeit und Arbeit so spannend und erfolgreich.

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Hier noch noch ein paar Tipps, aus der Erfahrung dieser vier Tage:

  • Individualität achten und nutzen: Jeder von uns bringt Wissen mit und hat Hobbys außerhalb der Arbeit. Nutzt das und richtet Zeiträume ein, in denen ihr miteinander und voneinander lernt. Ob Yoga, Ukulele spielen, Scribble-Workshop oder Anderes.
  • Reserviert früh! Nach einem Arbeitstag möchte man nicht mehr kochen. Reserviert in örtlichen Restaurants, mischt die Sitzplätze durch und wusstet ihr eigentlich, wer bisher den schrägsten Job in seinem Leben hatte?!
  • Je konkreter, desto effizienter: Fixe Arbeitsaufträge und realistische Ziele sind das A & O.
  • Workation Rules: Bevor es losgeht, schreibt euch gemeinsam auf, was für euch wichtig ist. Jeder arbeitet und kommuniziert anders – findet also die goldene Mitte.
  • Keep up the good vibes: Kein Ergebnis ist einen Streit wert. Achtet aufeinander. Schafft Rückzugsorte. Lasst gute Musik laufen.
  • Und zuletzt: Plant genug Puffer ein – nicht jeder ist ein früher Vogel.

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