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Definition Build-Measure-Learn-Zyklus

„Build-Measure-Learn“ (Deutsch: Bauen-Messen-Lernen) ist ein Produktentwicklungszyklus, der innerhalb der Lean Startup-Methode iterativ und mit hoher Geschwindigkeit durchlaufen wird. Man setzt eine Version des Produktes um („build“), misst die Qualität/den Erfolg anhand von Nutzer-/Kundenfeedback („measure“) und leitet aus diesen Optimierungen ab („learn“).

Im Fokus steht eine hohe Entwicklungsgeschwindigkeit. Durch regelmäßige Veröffentlichung von neuen Produktversionen (Product Increments) ist es möglich, frühzeitig und kostensparend wichtige Anpassungen vorzunehmen.

Die erste Produktversion, welche den Kunden-/Nutzeranforderungen an die minimale Funktionalität des Produktes entspricht und für welche der Kunde/Nutzer zu bezahlen bereit ist, wird Minimum Viable Produkt (MVP) genannt. Der Build-Measure-Learn-Zyklus wird immer wieder durchlaufen: Das Produkt wird nie „fertig“, sondern stetig weiter verbessert.

Am Ende eines jeden Zyklus kann ein Pivot erforderlich sein. Pivot bedeutet „Drehpunkt“ und steht für die Flexibilität im Lean-Startup-Prozess, in dem auch größere Veränderungen an der Geschäftsidee möglich sind. Somit ist dieser BML-Zyklus eines der wichtigsten Prinzipien von Lean Startups.

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