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Definition Co-Creation

Co-Creation ist ein strategisches Werkzeug der Produktentwicklung und gehört unter anderem auch zu den Arbeitsmethoden des Design Thinking. Co-Creation entspricht dem Leitgedanken der Customer Centricity, der den Kunden in den Fokus aller unternehmerischen Aktivitäten nimmt.

Co-Creation sieht vor, den Kunden/Nutzer nicht nur in den Fokus der Entwicklung zu stellen, sondern ihn aktiv mit in den Prozess einzubinden. Dank Co-Creation lassen sich so aussagekräftige Informationen über die Wünsche und Trends innerhalb der Zielgruppen sammeln. Diese wertvollen Informationen ermöglichen eine effizientere und somit ressourcenschonende Produktentwicklung.

Es gibt drei zentrale Argumente dafür, den Kunden aktiv in den Entwicklungsprozess einzubinden:

  • Optimierung des Produkts

  • Reduzierung der Entwicklungskosten

  • Stärkung der Kundenbeziehung (Customer Relation)

Es gibt drei Arten von Co-Creation:

  • Klassische Co-Creation: Kunden/Nutzer werden gezielt zu Workshops eingeladen, in denen sie gemeinsam mit dem Unternehmen deren Anforderungen an die Produkte/Services erarbeiten und Lösungen entwickeln.
  • Crowd Innovation: Hier wird eine große Anzahl an Kunden/Nutzern in den Produktentwicklungsprozess eingebunden. Produkte und Services werden dabei meist online und zusammen mit der „Crowd“ (Deutsch: Menge) entwickelt.
  • Fokusgruppen-Workshops: Zu diesen Workshops werden sogenannte Lead Customer oder Lead User eingeladen. Das sind Kunden/Nutzer, die sich aktiv mit einem Produkt/Service und Problemen oder Wünschen beschäftigen, die in Zusammenhang mit diesem stehen. Fokusgruppen-Workshops liefern tiefe Einblicke in die Bedürfnisse, Probleme und Wünsche der Kern-Zielgruppe.
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